Hautschleifung
Die mechanische Hautschleifung wird im Falle von Narben, die nach Akne oder nach Verbrennungen entstanden sind, im Falle von Hautverfärbungen oder Tatoos, oder bei einigen geringfügigen Falten an bestimmten Gesichtspartien durchgeführt. Im Falle der Akne sollten die aktiven eifrigen Veränderungen vor der Behandlung geheilt werden. Die Hautschleifung wird bei Lokalanästhesie oder bei Narkose, abhängig von dem vorgesehenen Umfang und der Tiefe der Hautveränderungen durchgeführt. Mittels eines speziellen Schleifungsmittels werden die oberflächlichen Hautschichten (Oberhaut sowie die oberflächlichen Schichten der Lederhaut) entfernt. Die tiefer liegenden Schichten, welche die Talgdrüsen, Schweißdrüsen sowie die Haarbälge enthalten, werden nicht berührt. Ein modernes Instrument, welches eine kontrollierte Hautschuppung ermöglicht, ist der Laser CO2. Die Laserbehandlung wird gewöhnlich zwecks Abflachung geringfügigen Hautfalten durchgeführt. Nach der Behandlung wird auf die Haut spezieller Schutzverband (aus Salbe bzw. Folie) aufgesetzt. Der Wiederaufbau der Oberhaut erfolgt innerhalb 5 bis 10 Tagen. Im Falle intensiverer Hautveränderungen, z. B tiefer Narben nach der Akne, sollte die Behandlung nach einigen Monaten wiederholt werden. Nach der Hautschleifung werden die Narben weniger sichtbar, obwohl es zu betonen ist, dass eine vollständige Beseitigung der Narben nicht möglich ist. Eine Hautrötung hält ca. 2 bis 3 Wochen, in seltenen Fällen kann sie ein paar Monate bleiben. Mindestens 3 Monate lang soll ein intensives Sonnen gemieden werden.
Abwesenheit
Die Wiederaufnahme der Arbeit erfolgt meistens in einer bis zwei Wochen ab der Behandlung.
Behandlung
- Aspiration des Fettgewebes (Liposuktion)
- Bauchplastik
- Hochhebung oder Verkleinerung der Brüste
- Brüstenvergrößerung
- Korrektur der abstehenden Ohren
- Nasekorrektur
- Korrektur der Augenlieder
- Korrektur der Abschlaffung der Gesichts- und der Halshaut
- Venenknoten der unteren Extremitäten