Venenknoten der unteren Extremitäten
Die pathologische Erweiterung der Adern der unteren Extremitäten, sowohl mit dem größeren Durchmesser (Varizen), als auch der geringsten (maschenförmige) ist ein häufiges Problem, das meistens bei Frauen im mittleren Alter auftritt. Es ist gewöhnlich mit der genetisch bedingten Abschwächung der Wände der Adernkapillare verbunden. Die derzeit angewandte pharmakologische Therapie ist in vielen Fällen wirksam. In fortgeschrittenen Phasen der Krankheit, im Hinblick auf die möglichen Komplikationen, ist jedoch ein radikales Eingriffsverfahren (Operation, Obliteration) angebracht. Durch die Einführung des chirurgischen Mikrozubehörs ist möglich, die Venenknoten mit geringem Durchmesser zu entfernen. Alle Arten der geringsten Veränderungen in der maschenartigen Venenknoten sind der Schwerpunkt einer Verödungsbehandlung (Spritzen in die Kapillaren, die die Verschließung des Kapillarenlichtes bewirken). Die Behandlungen werden bei Narkose, Lokalanästhesie oder Extraduralanesthesie, abhängig von dem geplanten Betäubungsumfang, durchgeführt. Nach den Behandlungen am Adernsystem ist eine Kompressionsbinde, bzw. Kompressionsstrumpfhose einen Monat lang zu tragen.
Zu den möglichen Komplikationen zählen:
- Hämatom
- Infektion
- Hautschaden
- Unästhetische Hautnarben
Diese Komplikationen können die Therapie verlängern. In seltenen Fällen muss die Behandlung wiederholt werden.
Abwesenheit
Nach der Entfernung von großen Venenknoten kann man die Arbeit nach ca. 10 Tagen wieder aufnehmen. Nach der Verödung der geringfügigen Knoten braucht der Patient nicht krankgeschrieben werden.
Behandlung
- Aspiration des Fettgewebes (Liposuktion)
- Bauchplastik
- Hochhebung oder Verkleinerung der Brüste
- Brüstenvergrößerung
- Korrektur der abstehenden Ohren
- Nasekorrektur
- Korrektur der Augenlieder
- Korrektur der Abschlaffung der Gesichts- und der Halshaut
- Venenknoten der unteren Extremitäten